20. August 2010

Im tiefen Keller sitz ich hier

Da ich ohnehin vor langer Zeit die Rubrik „der Wein klingt“ hier im 25cl Blog habe ist es natürlich naheliegend auch an der Weinrallye zum Thema Wein und Musik ausgerichtet vom WeinReich-Blog teilzunehmen. Was eine Weinrallye ist und wie so etwas funktioniert liest man am besten im Winzerblog nach.

Fragt man mich nach einem Weinlied, oder einem Interpreten den ich mit Weinliedern in Verbindung bringe, dann lande ich immer wieder bei Ivan Rebroff, dessen Lieder bei Familienfesten und anderen diversen Trinkgelagen meiner Vorvorgeneration häufig gespielt und selbst gesungen wurden. Will sagen, für mich hängen damit allerschönste Erinnerungen zusammen an eine schöne vergangene Zeit.

Ivan Rebroff singt die ersten 2 Strophen, aber wer genau hinhört merkt, er hat den Text abgewandelt und aus dem Wein Wodka gemacht :-)

Der Text zum Lied in der Version von Ivan Rebroff

Im tiefen Keller sitz’ ich hier
Bei einem Faß voll Reben,
Bin frohen Mut’s und lasse mir
Vom Allerbesten geben.

Der Küfer holt mir gleich ‘ne neue Flasche vor,
Gehorsam meinem Winke,
Füllt mir das Glas,
Ich hielt’s empor
Und trinke, trinke, trinke.
Mich plagt ein Dämon, Durst genannt;
Und um ihn zu verscheuchen,
Neh’m ich mein großes Glas zur Hand
Und lass mir Wodka reichen,
Die ganze Welt ,na ja, erscheint mir nun,
In rosaroter Schminke,
Ich könnte keinem böses tun,
Wenn ich trinke, trinke, trinke!

Und der Originaltext von Karl Müchler

Im tiefen Keller sitz’ ich hier
Bei einem Faß voll Reben,
Bin frohen Mut’s und lasse mir
Vom Allerbesten geben.
Der Küfer zieht den Heber voll,
Gehorsam seinem Winke,
Reicht mir das Glas,
Ich halt’s empor
Und trinke, trinke, trinke.
Mich plagt ein Dämon, Durst genannt;
Doch um ihn zu verscheuchen,
Nehm’ ich mein Deckelglas zur Hand
Und laß mir Rheinwein reichen,
Die ganze Welt erscheint mir nun
In rosenroter Schminke,
Ich könnte niemand Leides tun,
Ich trinke, trinke, trinke!
Allein, mein Durst vermehrt sich nur
Bei jedem vollen Becher;
Das ist die leidige Natur
Der echten Rheinweinzecher.
Doch tröst’ ich mich,
Wenn ich zuletzt vom Faß zu Boden sinke:
Ich habe keine Pflicht verletzt,
Ich trinke, trinke, trinke!

Sehr spannend finde ich die Tatsache das auf die gleiche Melodie ein Soldatenlied gesungen wurde, mit Text von Peter Wenck mit dem Titel Behaglich sitz ich in Bordeaux

Behaglich sitz ich in Bordeaux
bei einem guten Tropfen
indes Mariannchen irgendwo
das Fell sich läßt verklopfen
Der Ritter Schorsch von England spricht
daß bald´ge Rettung winke -
Ich aber trau dem Frieden nicht
und trinke, trinke, trinke
Bestimmt war doch im Völkerrat
daß Frankreichs Waffen siegen
und schändlich find ich´s in der Tat
daß wir nun Kloppe kriegen
Für deutschen Blei- und Pulvergruß
ist mir mein Bauch zu schade
Drum nahm ich mein Gepäck und blus
tut! tut! – zur Retirade
Der brave Bruder Nicolas
welkt hin als wie ein Röschen
er depeschiert ohn´ Unterlaß
nach wasserdichten Höschen
Sind diese nicht nach seinem Sinn
droht er mich zu verprügeln
Ich schick ihm nächstens Micheln hin
der wird sie ihm schon bügeln
In Belgien zu Antwerpen lebt
ein Freund mir, ein gelackter
wenn er nach England jetzt entschwebt
so zeigt das von Charakter
Er stellt wie ich sein Glück und Ehr´
aufs Rückwarts-sich-bewegen
In England aber findet er
viel freundliche Kollegen
Noch blickt Freund Peter auf mich hin
und hofft, daß ich mich halte
denn was ich für ein Trottel bin
das weiß nur meine Alte
Mein Präsidentenstolz und so
war ach nur eitel Schminke
drum sitz ich lieber in Bordeaux
und trinke, trinke, trinke

Tolle Texte!!

Aber ganz ehrlich, mein Lieblingsweinlied ist eigentlich ganz was anderes und mit das beste was sich auf Youtube in Verbindung zum Wein finden läßt, eine Interpretation des wohl berühmtesten Weinliedes überhaupt, Griechischer Wein von Udo Jürgens!

Und der Wein? Ach geh, ich hab schon im Winzerblog drüben Wein getrunken und wild geschunkelt, jetzt mag ich keinen mehr und lausche nur noch den lieblichen Klängen die heute aus der Weinblogosphäre klingen

16. August 2010

oh wie süß ….

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28. Juli 2010

Zeitungsmacher sind auch nur Menschen



RNZ vom 22. und 23. Juli 2010, originally uploaded by Winzerblog.

Das Zeitungsmacher auch nur Menschen sind konnte man letzte Woche schön am Titelblatt der Rhein-Neckar-Zeitung sehen.
Auf dem Foto die beiden Titelblätter des 22. und 23. Juli!

Na ja, und die doppelte Werbung für das „ja“ zur Stadthallenerweiterung hat dann wohl auch nichts genutzt, aber der Bürgerentscheid ist ja eh ein anderes Thema.

27. Juli 2010

Feierabend

Heile Welt!

14. Juli 2010

Kuschelflöte 2010 in der Mannheimer Schlosskirche

Es war wieder einmal ein rundum toller Tag der bereits am frühen Abend mit einer wunderbaren Aktion begann die den Namen trägt „Wein trinken an schönen Orten“ (#WtasO) Dazu jedoch später mehr in einem Extaartikel.

Das Kuschelflöte Konzert selber war amüsant, entspannend und natürlich kurzweilig. Somit hat es alles gehalten was das Programm versprochen hat, will sagen eigentlich weit übertroffen.

sommermusik_Logo

SOMMERMUSIK –FINALE
Alexander Wischniewski, Flöte und Daniel Fieß, Orgel
Marcela Hererra und Gerd Winter, Moderation
DIE KUSCHELFLÖTE
VON BACH UND ANDEREN GEWÄSSERN

Veranstaltungsort war wie immer die Schlosskirche in Mannheim, wo das Kuschelflötenteam dieses Jahr nicht einmal davor zurückschreckte einen echten Bach in der Schlosskirche aufzubauen, also so einen mit Flussbett und Wasser, fehlten nur die Fische! Das sich die Moderatoren dem Motto entsprechend in Badekleidung präsentierten ist dann ja schon fast selbstverständlich und unterstreicht die Brillanz und Ideenreichtum dieses Moderatorenteames.

Zum Konzert selber am frühen Abend war es dann unsäglich heiß.  Mir persönlich war das allerdings vollig egal, denn mir wurde fast ununterbrochen frische, mit feinem Parfüm angereicherte Luft zugefächert. Die nette Dame vor mir wedelte sich so heftig und kräftig  mit einem prächtig bemalten Fächer frische Luft zu, das für die hinter ihr sitzenden noch genug Wind zur Abkühlung übrig blieb. Was für ein Pech das sie die Gunst der Pause nutzte um weiter vorne in einer der ersten Reihen Platz nehmen zu können.

Rechts vor mir saß die typische Kleinfamilie, Frau, Mann und Kind die ebenfalls mit viel Spass der Musik und dem Moderatorenpaar lauschten. Interessant war wie sie das Kind wärend des Konzertes ins Bett brachten. Flugs das Kind auf der Kirchenbank abgelegt, Mamas Schoß wurde zum Kopfkissen, Papa stabilisierte die Füsse und trug Sorge das das Kind nicht von der Bank rutscht. Gestreichelt wird das Kind dann von beiden gleichzeitig, dabei wird natürlich immer der Musik gelauscht. So läßt es sich auch auf einer Kirchenbank offensichtlich wunderbar in das Traumland hinübergleiten, zumindest bei diesem kleinen Jungen funktionierte es vozüglich.
Kuschelflöte 2010
Ich war ja nun zum zweiten Mal bei der Kuschelflöte dabei, aber eines hat mir gar nicht gefallen. Das Konzert dient ja einem guten Zweck, dafür wird Geld gesammelt, dafür verzichten die Künstler auf ihre Gagen.
Ich fand es letztes Jahr schon beeidruckend wie dem Publikum die Arbeitsgemeinschaft Abschiebehaft näher gebracht wurde für die 2009 gesammelt wurde. Irgendwie fehlte das dieses Jahr, oder habe ich das verpasst? Tue Gutes und rede darüber!
Das ist aber wirklich das einzige was ich zu maulen hätte, und maulen will ich nicht, denn der Anlass war zu schön dafür und natürlich habe ich auch für die SWR Herzenssache gerne gespendet!

Alles hat gepasst an diesem Tag, das Ambiente, die Präsentation, die Künstler und natürlich auch das Publikum und nicht zu vergessen, auch der Wein war gut …. aber das ist wieder eine andere Geschichte!
Und weil es ein so perfekter Tag war ein Extra Dankeschön an meine angenehme Begleitung Düsi und Mikel!! Merci vielmals! Vielleicht sind wir nächstes Jahr ein paar mehr!?

So freue ich mich bereits heute auf den 3. Juli 2011, dann findet das nächste Konzert der Kuschelflöte in der Mannheimer Schlosskirche statt.

Links zur Kuschelflöte im Internet:

12. Juli 2010

Schneller als der Kellerhund

Aber hätten wir mehr Zeit zum trainieren wären wir sicherlich ein annähernd gutes Team wie die beiden im Video

Es ist schon beeindruckend mit welchem Tempo und Speed der Hund durch den Parkour rennt!

9. Juli 2010

1964 Niersteiner Sonnenerde Rheinwein Spätlese

Ein Beitrag zur Weinrallye #35 mit dem Thema „Stein und Wein“ ausgerufen von derWeinfreak. Bei einer Weinrallye ist jeder der Lust hat aufgerufen einen Artikel zu einem bestimmten Thema zu schreiben. Regeln und wie das alles genau funktioniert kann man in meinem Winzerblog nachlesen.

Am letzten Wochenende habe ich zusammen mit den Herren der Blogs Düsiblog und Embee bereits die Weine getrunken für die heutige Weinrallye.

Der Wein qualifiziert sich für diese Weinrallye weil er den Stein im Etikett trägt, groß und deutlich für jeden im Wort Nierstein erkennbar!
Der Wein wie auf dem Etikett beschrieben:
1964er Sonnenerde Rheinwein Spätlese
Jahrhundertfüllung Rheinhessen
Abfüllung Niersteiner Schlosskellereien
Jacob Gerhardt
Weingut und Weingroßkellereien
Nierstein a. Rh.
Zweigkellerei Merzig/Mosel
Niersteiner Schlosskellereien
Sondermarke des Hauses
1964er
Wichtig ist dabei, wie bereits oben werwähnt, das Wort getrunken, nicht verkostet, nicht probiert, sondern aufgemacht und einfach getrunken. Die Kriterien die wir an den Wein angelegt haben waren dabei nicht besonders hoch, geniessbar mußte er eben sein.

Wir waren uns alle einig, der Wein geht gerade noch so. Der Wein ist kein Knüller mehr und solange es noch andere Weine gab haben wir die ganz klar bevorzugt. Trotzdem, es war spannend wieder einmal einen 46 Jahre alten Wein im Glas zu haben der noch immer eindeutige Aromen von Walnuss und Orange von sich gibt, von Altersschwachheit keine Spur!! Faszinierend übrigens auch die Farbe des Weines, ein strahlendes Gold das unseren Tisch vorzüglich schmückte.
Schloss Mannheim

1964 war einiges los, so  hat z.B. Gigliola Cinquetti für Italien den Eurovision Song Contest in Kopenhagen gewonnen

7. Juli 2010

Warum uns Spanien so sympathisch ist

Warum uns Spanien so sympathisch ist könnte unter anderem auch an der Ähnlichkeit unserer Farben liegen?

Spanien:

Baden:

Es gibt so viele Parallelen, die Lebensart, das Essen, der Genuss, die Weine, die Sonne, die Landschaft, usw usw usw ….

7. Juli 2010

Olé

Jetzt freue ich mich auf einen schönen spanischen Abend mit Fussball, spanischem Essen, spanischen Weinen!

Mal sehen wer wen trösten muß heute Abend nach dem Fussballspiel.

6. Juli 2010

dumm gelaufen