Eine Orgie feiern mit einem Pfälzer Pinotage

Manchmal überkommt einen die Lust auf auf etwas aussergewöhnliches, etwas besonderes, etwas nicht alltägliches. Als ich las, dass heute eine Weinrallye zum Thema Pinotage statt findet habe ich mich dazu entschlossen einen aussergewöhnlichen Wein zu verkosten, einen Wein abseits der Norm. In diesem Fall übrigens auch Abseits meiner preislichen Norm für Flaschenwein.

Pinotage. Die Rebsorte kenne ich in- und auswendig, habe ich doch auch viele zehntausend Liter davon produziert und einige wenige davon selber getrunken. Aber das schwelgen in lang vergangenen Zeiten bringt ja nichts, vor allem bringt es mich hier und jetzt geschmacklich nicht weiter.

Nach meiner Rückkehr aus Südafrika trug ich immer die Idee in mir, einmal in Deutschland Pinotage anzupflanzen. In der Tat glaube ich dass der Anbau klimatisch keine Probleme machen sollte, im Gegenteil, es sollte gut passen. Für mich selber hat sich dieser Gedanke jedoch nie realisiert, es hat sich nie ergeben. Egal, macht ja nichts, denn nicht weit weg von hier, drüben in der Pfalz gibt einen Winzer der genau das umgesetzt hat und Pinotage im Sortiment führt.

Diesen Wein habe ich mir besorgt, ich wollte unbedingt wissen wie sich diese Rebsorte in Deutschland präsentiert und anfühlt.

Der Wein:

Dorst & Consorten
2011 Pinotage
Dorst & Bietighöfer

www.weingut-bietighöfer.de

Der Wein ist im dortigen Online Shop für € 25,50 zu haben

Auf dem Etikett weiter zu lesen:

Dorst, Stefan, weinforschender Weltreisender, “Flying Winmemaker” in internationalen Kellern und dennoch wurzelfestes Pfälzer Gewächs hat den Ausbau dieses Weines maßgeblich begleitet. In Cooperation mit dem Consortium von geschätzten Pfälzer Winzer-Collaborateuren entsteht eine feine Collection markanter, consequenter, nicht conventioneller Weine für die Connaisseure eines unikaten Geschmacks.

Na ja, die Flasche und der Text lassen jetzt nicht wirklich Rückschlüsse auf den Wein zu, gut so, denn ansonsten gäbe es ja keinen Grund zu probieren. Also, Butter, Gläser Brot und Vesper auf den Tisch und los gehts.

Meine Erwartungshaltung war hoch, sehr hoch, irre hoch, so hoch wie sie der wein niemals zu erfüllen in der Lage war. Ich wollte in Erinnerungen schwelgen, meiner Freundin von meinem Abendeuer in Südafrika erzählen, eben einfach die Vergangenheit mit der Gegenwart verbinden.#

Ich rieche nix, das ist ein fettes, dickes, molliges, Weinmonster welches völlig nach neue Weinwelt schmeckt aber mit Pfalz eigentlich nix zu tun hat.

Ach Mensch, ich wollte doch die feine Nase, das Aromenspiel von schwarzen Johannisbeeren, Kirschen und falls möglich ein wenig Erdbeermarmelade. Wehmütig denke ich an die feinen Pinotages der Region rund um die Bottelary Hills, Namen die Ende der 80er Jahre kaum jemand kannte, Kaapzicht ist so einer zum Beispiel.  Griffige Weine, gute Tanninstruktur und vor allem feine fruchtige Aromen.

Und der Pfälzer? Na der ist sanftmütig, ganz weich, ja kuschelig und flauschig, cremig und schmelzig, das komplette Maul ausfüllend, nahezu perfekt produziert, würzig, automatisch greift man erneut zum Glas und holt sich mehr von diesem Stoff in den Mund. Es könnte ein wein sein der süchtig macht wenn die Stimmung passt.

Es fühlt sich groß und modern an, aber ich bin altmodisch, darum fehlt mir was. Tannin. die Abwesenheit von Gerbstoff irritiert mich, ja sie stört mich und es schmeckt mir nicht. Ich bin beleidigt. Die Aromatik ist die eines modernen Rotweines aus der neuen Weinwelt, ich rieche vor allem Schokolade. Ob weiße oder dunkle Schoki, vermag ich nicht zu sagen. Aber wie schon erwähnt, erwartet hatte ich ja ganz was anderes.

So etwas ist blöd, denn der Wein ist wunderbar. Also, den Stopfen wieder drauf und das Vesper ohne Pinotage beendet. Das war gut, der Pinotage durfte ein paar weitere Stunden stehen und kam dann erneut zum Essen auf dem Tisch. Anstatt Gänseblümchenkäse gibt es jetzt Pizza dazu. Es ist Abend, Rotweinzeit, Sonnenuntergang, alles passt, alles ist stimmig. Wir freuen uns auf den Wein wie kleine Kinder auf ein Eis, wir haben Lust drauf!!

3 Pizzavariationen haben wir gemacht, zuerst Tomate und Mozarella, dann Tomate, Mozarella, Basilikum und Paprika und dann eine mit Bergkäse, Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten und Champignos. Natürlich alles frisch, alles selber gemacht.

Der dicke Wein passt perfekt mit dem Essen zusammen. Vor allem als die Pizza mit der Paprika auf den Tisch kommt, köstlich. Unser Essen ist so Aromengeladen, es duftet nach Käse, Pilzen und Knoblauch. Da ist kein Platz für Cassisaroma, Schokolade ist gut, Schokolade passt und ist super!! Alles mischt sich im Mund der kaum alles aufnehmen kann, hie und da rinnt die Sauce das Kinn hinunter, schlürfen, schlecken …. mich erinnert das alles an eine Orgie, … zum Schluss bleibt nur noch die Finger genüsslich abzulecken und den allerletzten Schluck Rotwein auszuschlürfen, sich zurücklehnen und dem ganzen nochmal nachfühlen.

Mein Fazit.
Das war eine super Pinotage & Pizza Orgie

 

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die aktuelle Weinrallye #76 welche Anlass für dieses Artikel war, wurde ausgerufen von Peter Züllig auf dem Blog Sammlerfreak und trägt das Thema “Pinotage – der Ungeliebte”

Weitere Infos und Organsisation: die Regeln | Facebook Gruppe |

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Zuccini

Als der liebe Gott ganz zum Schluss nach der ganzen Arbeit die Welt zu erschaffen nur noch viel Wasser, ein wenig grüne Farbe und keine Geschmacksstoffe übrig hatte, hat er die Zuccini erfunden. Aber damit nicht genug, offensichtlich hat er vor allem den liebenswerten, fantastischen und wunderbaren weiblichen Wesen dieser Welt ein Gen eingesetzt das sie denken läßt Zuccini würde gut schmecken ….

Nix für ungut, aber das mußte ich jetzt einfach mal loswerden und eine Weinempfehlung fällt mir jetzt dazu auch keine ein!

Vielleicht sollte ich mal versuchen das Zeug zu vergären :-)

Foto von Zuccinis

von Simon Speed (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons

Und ja, Zuccini kann man essen und sie ist sogar gesund, aber EIGENgeschmack hat sie trotzdem keinen.

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Stadtrundgang Visbek

Im Rahmen der Veranstaltung Blog trifft Gastro in Visbek Ende Januar 2014 hat uns Ludger Freese einen Stadtrundgang organisiert und spendiert. Gerbert übernahm dabei nicht nur excellent die Rolle des Stadtführers, sondern auch die des Gastgebers zu Kaffee und Kuchen im Vereinsheim des Geschichtsvereins Visbek.

Alles in Allem war das ein doch überraschender Rundgang, so hätte ich ganz bestimmt niemals erwartet eine Replik der Grotte von Lourdes in Visbek anzutreffen. Ein kurioses Denkmal aus dem Jahre 1906, erbaut aus Steinen importiert aus Südfrankreich!

Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die Bibel in der St. Vitus Kirche. Eine Bibel komplett von Hand geschrieben von Visbeker Bürgern!

Vielen Dank für diesen kurzweiligen Rundgang Ludger und Gerbert!

Visbek: Web | Wikipedia | Google Maps |

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Die Reben treiben aus

Es ist ja jedes Jahr wieder spannend zu sehen wie die Weinreben austreiben. Es ist ein Naturschauspiel ohne Gleichen, scheint es doch so zu sein als beginnt das Wachstum aus dem Nichts.

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Das Rottweil Weblog macht einen Ausflug zum Affenberg

Witzig, heute Morgen in Rottweil habe ich Werbung für das umstrittene Rottweil Blog gesehen, wild plakatiert an Stromkästen, Schildern, Ampeln und sinnigerweise auch an Mülleimern. Neben der Adresse ist ein QR Code abgebildet der wohl ursprünglich auf die beworbene Webseite führen sollte, aber dem Rottweilblogger, bzw seinen plakatierenden Kumpels ist ein Fehler unterlaufen und sie haben zum Affenberg Salem verlinkt, was in diesem Fall ohnehin die bessere Adresse ist.

Gnhihihi - Nichts als die Wahrheit - DerQR Code führt zum

Gnhihihi – Nichts als die Wahrheit – Den QR Code zu verwenden lohnt sich

Rottweil ist, eine in vielerlei Hinsicht kuriose Stadt. Verfolgt man ein wenig die sehr übersichtliche Medienlandschaft dieser Stadt, dreht sich derzeit viel um einen anonymen Blogger, das Rottweil Weblog oder das Schantle Blog oder wie sie es auch immer nennen wollen.

Ich blogge ja nun schon viele Jahre, ich habe viele Blogs kommen und gehen gesehen, natürlich auch anonyme. In Deutschland ist derzeit für private Blogs kein Impressum nötig, wenngleich vor allem die Damen und Herren der Printmedien gerne etwas anderes erzählen.

Es ist egal wer sich hinter diesem Blog verbirgt, die einzige Möglichkeit solchen Hasstiraden keine Bühne zu geben ist der alte Grundsatz des Internet, “do not feed the Trolls” Solche Webseiten sollten eigentlich nicht erwähnt werden, vor allem sollte man sie niemals verlinken und noch viel weniger dort kommentieren.

Im Moment hat der anonyme Rottweil Blogger die Hoheit im Netz, da er der einzige ist der Inhalte über die Stadt Rottweil über das Medium Weblog liefert. Das ist spätestens dann vorbei, wenn sich weitere Blogger in der Stadt finden und Inhalte produzieren. Gerade den angegriffenen Personen und Institutionen empfehle ich ein Blog zu registrieren, das in irgendeiner Form den Namen Rottweil im Titel trägt, dann ist das anonyme WordPressblog bald  nicht mehr im Mittelpunkt. Ich werde das Meinige dazu beitragen und ein wenig über Rottweil bloggen wie ich es erlebe.

Weblinks:
Troll | wikipedia
QR Code | wikipedia
Rottweil Weblog | rottweil.wordpress.com
Du willst auch bloggen? Hier kann man direkt loslegen | wordpress.com

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Ein Bobotie, ein Shiraz, Tsotsie und ein Dankeschön an die Piratenpartei

Zur Bundestagswahl 2013 habe ich mit meiner Partnerin gewettet dass die Piratenpartei den Einzug in den deutschen Bundestag schaffen würde, ich war mir so sicher dass ich den Wetteinsatz mutig in die Höhe getrieben habe.
So stimmte ich zu als wir als Wetteinsatz ein vollständiges Abendessen vereinbarten.

Und dann – und dann nahm das Trauerspiel der Bundestagswahl 2013 seinen Lauf! Was die Piraten ablieferten war jämmerlich, trotz NSA Skandal waren sie nicht in der Lage die Menschen für sich zu gewinnen, im Gegenteil, selbst eingefleischte Netzaktivisten kehrten ihnen den Rücken. Sehe ich mir an was die Piraten in den einzelnen Landtagen leisten überlege auch ich mir in Zukunft ob eine Piratenstimme nicht doch eine vergeudete Stimme ist.

Aber egal, hier soll es ja nicht um Politik gehen, sondern um das Gegenteil davon, um Genuss! Ich habe also gekocht. Mein Kochthema war Südafrika und ausgesucht habe ich mir mein südafrikanisches Leibgericht Bobotie, dazu bunten gemischten Salat, einen südafrikanischen Shiraz und hinterher dann noch den Oscar prämierten südafrikanischen Film Tsotsie.

Das Bobotie

Bobotie ist für mich Inbegriff südafrikanischer Küche, vereint es doch wirklich alle Kulturen und Möglichkeiten des Landes in einem Gericht . Kaum ein Essen habe ich während meines 3 jährigen Aufenthaltes dort so sehr gemocht wie Bobotie, kaum ein Essen habe ich seit meiner Rückkehr nach Deutschland mehr vermisst als dieses Bobotie. Um es vorweg zu nehmen, es hat geklappt, alle haben die Teller leer gegessen und der Geschmack hat nahezu gänzlich dem entsprochen was ich mir vorstellte. Oft ist es ja so, das sich gerade Geschmacksbilder im laufe der Jahrzehnte verklären und dann kaum mehr reproduzierbar sind.

Also hier ist es das Bobotie Rezept für 4 Personen, im Original im Kapstadtmagazin zu finden:

500 g Rinderhackfleisch
1 Brötchen
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
3 Eier
50 g Rosinen
2 EL Mango-Chutney
50 g Mandelblättchen
125 ml Milch
2 St Bananen
1 EL Zitronensaft
und zum würzen
3 TL Currypulver
Schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
Salz

Zubereitung

Das Brötchen in Wasser einweichen und gut ausdrücken.
Das Brötchen, feingehackte Zwiebeln und Knoblauch, Rosinen, Mango-Chutney, Mandelblättchen und ein Ei zum Fleisch geben und gut vermischen.
Mit Salz, Pfeffer, 2 TL Currypulver und dem Zitronensaft würzen.
Fleischmasse in eine gefettete Auflaufform füllen, glatt streichen und bei 220 Grad im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen. Währenddessen Milch und die restlichen zwei Eier vermischen und mit Salz, Muskat und Curry würzen.
Geschälte Bananen in Scheiben schneiden und auf dem Auflauf verteilen. Die Eiersauce darüber geben und noch einmal 15-20 Minuten backen.

Super! Das war super und es hat fast genau so geschmeckt wie jenes das ich aus meiner Zeit am Kap der guten Hoffnung kannte. Nächstes mal werde ich ein wenig den Knoblauch reduzieren und die Currygabe erhöhen und dann passt es perfekt! Ich habe dazu noch ein Schüsselchen mit Kokosraspeln auf den Tisch gestellt, wer möchte konnte sich die noch über das Bobotie streuen, eine Variante die im obigen Rezept nicht vorgesehen ist , ich aber in Südafrika oft so genossen habe. Ich mag es mit Kokos, ich finde es gibt dem Gericht noch mehr geschmacklichen “Kick” als es ohnehin schon hat.

Der Wein 2011er Shiraz Moonlight Stellar Organics

Auch am Wein gab es nichts auszusetzen, ein einfacher, unkomplizierter Wein der perfekt gepasst hat. Der Wein war günstig, wenn ich mich recht entsinne habe ich im Bioladen um die 6 Euro dafür bezahlt, das ergibt dann ein wirklich ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältniss das kaum zu toppen ist!! Um die Geschichte des fairen Weines möchte ich mich später einmal in meinem Weinblog ausführlicher widmen, ich finde da gibt es einige interessante Aspekte.

Mehr zum Wein und dem Projekt findet sich auf der Webseite von Stellar Organics

Der Film Tsotsie

Nun ja, der Hauptgrund für die Ausleihe des Filmes war zunächst einmal der Name Tsotsie, weil einfach mein damaliger Vorabeiter im Weinkeller ebenfalls diesen Namen trug. Auf den zweiten Blick zeigte sich das Tsotsie ein mit positiven Kritiken und Filmpreisen (inkl. Oscar) überhäufter Film ist. Wikipedia schreibt zur Handlung:

In den Vorstädten der südafrikanischen Stadt Johannesburg hat der 19-jährige Tsotsi (Presley Chweneyagae) alle Erinnerungen an seine Kindheit verdrängt. Vor seinem alkoholsüchtigen Vater flüchtete er, als die Mutter an Aids starb. Früh verwaist, hat er sich eine zweifelhafte Existenz als Anführer einer kleinen Gang aufgebaut – als „Tsotsi“ eben, was im Straßenslang schlicht Gangster oder Schläger bedeutet. Mit seinen Freunden stiehlt und prügelt Tsotsi im Vorbeigehen und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Doch Boston stellt ihn nach dem sinnlosen Mord an einem Geschäftsmann zur Rede. Er solle etwas von sich preisgeben, wenigstens seinen richtigen Namen. Tsotsi fühlt sich von den Nachfragen unter Druck gesetzt und schlägt den anderen brutal zusammen. Boston wird bleibende Schäden davontragen.

Tsotsi flüchtet. In einem reichen Vorort überfällt er spontan eine junge Frau, schießt auf sie und stiehlt ihren Wagen. Er baut vor Schreck einen Unfall, als er das drei Monate alte Baby auf der Rückbank bemerkt. Nach kurzem Zögern steckt er das Kind zu den anderen erbeuteten Dingen in eine Papiertüte und nimmt es mit in seine Welt. Da er mit der Betreuung des Babys überfordert ist, zwingt er Miriam, eine alleinstehende Mutter, das Kind zu stillen. Sie bietet ihm an, sich um das Baby zu kümmern.

Tsotsi baut eine zärtliche Beziehung zu dem kleinen Kind auf und entsinnt sich seiner eigenen Kindheit. Dabei erinnert er sich daran, dass er als David geboren wurde, und entscheidet sich, nachdem Miriam ihn nach dem Namen des Kindes fragt, das Kind David zu nennen. Daraufhin beginnt er seine bisherige Einstellung zu überdenken, nimmt seinen verprügelten Freund Boston auf und will sein Leben ändern. Doch der Vater und die infolge des Überfalls querschnittgelähmte Mutter des Kleinen suchen nach ihm. Nach wenigen Tagen überredet Miriam Tsotsi, das Kind zurückzugeben. Vor dem Tor der Eltern greift die Polizei Tsotsi auf.

Für Menschen die einen Bezug zu Südafrika haben, ist dieser Film wohl ein muss, wer auf seichte Unterhaltung aus ist wird eher enttäuscht.

Rundum es war es ein schöner gelungener privater Mottoabend, ich bedanke mich ausdrücklich bei der Piratenpartei das sie uns dies ermöglicht hat.

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Küferei-Museum Eberbach

Schon seit langem ist ein Besuch des Küferei Museum in Eberbach ganz oben auf meiner Wunschliste, jetzt. im September 2014 hat es endlich geklappt!!

Was soll ich sagen, es ist fantastisch dort!! Der Eigentümer Herr Helm selbst führt durch das Museum, was dann auch ein ganz besonderes Erlebnis ist, beruht doch sein ganzer Wissensschatz auf eigenen Erfahrungen, ist er doch der Enkel des Firmengründers Jakob Helm und der Sohn des letzten Eberbacher Küfers Friedrich Helm.

Das Museum wirkt eigentlich gar nicht wie ein Museum, sondern wie eine Küferwerkstatt in der gestern noch gearbeitet wurde. Alles ist belassen wie es im Original war, selbst die unvollendeten Arbeiten stehen noch an Ort und Stelle.

Vielleicht ergibt sich ja irgendwann einmal die Gelegenheit für mich im Eberbacher Küferei Museum eine Weinprobe abzuhalten, das wäre einmal etwas ganz Besonderes, habe ich doch den Beruf des Weinküfers erlernt, ein Beruf der in früheren Zeiten durchaus viele Berührungspunkte mit dem Fassküfer hatte, oftmals sogar ein und dieselbe Person war.

Also, wer sich für den Beruf des Küfers interessiert und in der Nähe von Eberbach ist sollte unbedingt dort vorbeischauen, wer nicht in der Nähe ist sollte unbedingt dort hinfahren, denn auch Eberbach und die ganze Umgebung ist eine Reise wert und hat einiges zu bieten.

Küfereimuseum Eberbach

Infos Küfereimuseum Eberbach

Öffnungszeiten:
Von Mai bis zum 1. Oktoberwochenende: Freitag, Samstag, Sonntag von 14 – 17 Uhr.
Im Juli, August und September zusätzlich auch Dienstags von 14 – 17 Uhr.
Andere Termine nach telefonischer Vereinbarung – auch in den Wintermonaten.

Adresse:
Fam. Helm
Pfarrhof 4
69412 Eberbach
Tel. 06271/2704

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Blog trifft Gastro 2014 in Visbek

Nachdem diese wunderbare Geschichte Blog trifft Gastro nun 2 Jahre geschlafen hat, dachte ich mir es wäre an der Zeit dieses kleine Event wieder einmal zu beleben. Nach kurzer Rücksprache mit dem Initiator von Blog trifft Gastro dem Speisekartenblogger Thorsten Sommer habe ich Ludger Freese kontaktiert und angefragt ob er es sich vorstellen könne das wir bei ihm Blog trifft Gastro einen Neubeginn verschaffen.

Ludger konnte- und kann sich das gut vorstellen und so hat er das folgende Programm für uns auf die Füsse gestellt:

btg 2014

Blog trifft Gastro 2014

Bloggertreffen bei Ludger Freese, Restaurant „Essideen“
24. – 26. Jan.2014

Programm

Freitag 24.Jan.13

  •  Eintreffen erste Blogger am späten Nachmittag
  • Gemütlicher Abend mit „Klönen und Schnacken“
  • Treffpunkt: 19 Uhr Restaurant „Essideen“, Ludger Freese (www.world-wide-wurst.de)

Samstag, 25. Jan.13

  • 8:00 – 9:00 Uhr Frühstück bei Freese. „Das frische Frühstück!“ (keine Aufbackbrötchen und Folienwurst)
  • 9:00 Uhr – Der Betrieb Freese – Kurze Vorstellung und Besichtigung
  • 10:00 Uhr – Besichtigung einer Champignonzucht Firma Erich Wesjohann (EW-Group) „Der Global Player – Lebensmittel auf den Weltmarkt“ (Web wird gerade neu aufgebaut)
  • Mittagessen im Restaurant „Essideen“ „Eintopf ist lecker! Wir testen zwei Eintopfgerichte
  •  Nach dem Mittagessen gemeinsamer Rundgang durch Visbek, in die Hotels einchecken, jeder so wie er mag.
  • Ab ca. 17:00 Uhr – Gemeinsames Grünkohlessen im Gasthaus HogebackZeit zum Abschalten, Zeit zum Feiern, Zeit zum Kennenlernen.. „Gemeinschaftskohlessen mit Tanz“. Kosten je Teilnehmer: 39,00 €, inkl. Grünkohlbuffet, alle Getränke und Party – bis 2:00 Uhr gasthaus-hogeback.de

Sonntag, 26.Jan.13

  • Frühstück im jeweiligen Hotel
  • Ab 10:00 Treffen bei Freese – Gespräche, Blogthemen, nächstes Treffen, Kritik… etc.
  • ab 12:00 Uhr Bye, bye Visbek (mit Lunchpaket)

Übernachtung

Hotelliste – bitte jeder selber direkt buchen! Bitte rechtzeitig vormerken lassen

– Stichwort bei der Buchung: „Blog trifft Gastro“ oder „Ludger Freese“

1.Flair Hotel Stüve, Hauptstr. 20 – 49429 Visbek Tel. 04445- 96 70 10

www.hotel-stueve.de (Haus liegt ca. 300m von uns entfernt)

2. Hotel Wübbolt, Astruper-Str. 19 – 49429 Visbek Tel.: 04445- 9677-0

www.hotel-wuebbolt.de (Haus liegt ca. 550m von uns entfernt)

Anfahrt und Adresse:

Auto:

Ludger Freese, Goldenstedter-Str. 9 in 49429 Visbek. Telefon: 04445-7513

Bahn:

1. Bis Bremen, dann die Nord-West Bahn bis Rechterfeld (Abholung kann auf Wunsch dort erfolgen

2. Bis Osnabrück, dann die Nord-West Bahn bis Rechterfeld (Abholung kann auf Wunsch dort erfolgen

Flug:

Bremen Airport (von dort ca. 50 km bis Visbek)

ANMELDUNG:

Bitte nutzt dafür unsere Facebookseite, dort haben wir 2 Veranstaltungen eingestellt, ansonsten gerne auch per Email direkt an Thomas Lippert oder Ludger Freese

Wichtig:

Alle anfallenden Kosten für Speisen, Getränke und Übernachtung werden wie immer von jedem selbst getragen!!

hashtag auf Facebook und Twitter #btg14

Teilnehmen darf jeder der möchte, mit Blog oder ohne Blog spielt dabei keine Rolle

Alle wichtigen Links auf einen Blick:

Ludger Freese – Restaurant Essiden | web | Blog |Facebook | Twitter

Gemeinschafts-Kohlessen mit Tanz | Webseite

Gemeinde Visbek | web | Wikipedia

Blog trifft Gastro | web | Facebook | Anmeldung Kohlessen | Anmeldung generell | #btg14 Twitter

Das komplette Programm zum download als pdf: Programm | Blog trifft Gastro 2014

Nochmals vielen Dank an Ludger für die ganzen Mühen die er auf sich genommen hat um Blog trifft Gastro 2014 möglich zu machen, ich hoffe er wird mit einer regen Teilnahme belohnt!!

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Fischen im Wein

Unglaublich!!

Heute beim öffnen eines Immervolltankes bekam ich folgendes zu sehen ….

Fischen im Wein | ©Thomas Lippert

Fischen im Wein | ©Thomas Lippert

Was man hier wohl für Fische rausholen kann?

Weitere Spielereien von mir auf Flickr

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Stilechte Lieferanten

Ich finde besser als wie hier gezeigt kann ein Lieferant in Rottweil eigentlich nicht unterwegs sein! Der Lieferant des Rottweiler Cafés hatte für seine tour den perfekten Beifahrer dabei!!

Rottweiler in Rottweil

Mir ist klar das die Rottweiler schon lange nicht mehr über so etwas lachen, aber ich bin ja auch nur ein Wochenendler, Auswärtiger, oder halt ein Reingeschmeckter (in Rottweil wird diesbezüglich noch ganz ganz ganz ganz streng unterschieden). Aber mir und dem ganzen Café hat die Situation einfach gut gefallen, es waren wohl auch alle froh das sich der Rottweiler in seiner Fahrerkabine sauwohl gefühlt hat und keinerlei Anstalten machte aussteigen zu wollen.

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