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Resteessen und die kleine weiße vom Rhein (Alvarinho)

Resteessen mit Vinho Verde ©Thomas Lippert

Resteessen mit Vinho Verde ©Thomas Lippert

Was ich doch für ein Glück habe!! Liiert zu sein mit einer Köchin bedeutet dass selbst Resteessen zu einen Fest werden, wenn dann der Wein dazu noch schmeckt ist die kleine Welt innerhalb unserer 4 Wände wunderbar und absolut in Ordnung.

Der Wein zum Restessen:
Bestellt habe ich den 2014 Vinho Verde Alvarinho „Muros Antigos“  bei der Weinhalle weil ich mal wieder Lust hatte auf einen Vinho Verde der ein wenig von der Norm abweicht. Da wurde ich nicht enttäuscht, denn mit „Norm“ hat der Wein absolut nix zu tun.

Wir fanden ihn fett, stoffig kräftig und er hat eine Note die ich Gör nenne, ein Geruch den man oft und viel bei Hefegelagerten Weinen finde, absolut mein Geschmack! Ich weiß das zu schätzen, ist es doch so ein Geruch der irgendwie aus der Mode kommt, oder mehr und mehr nur noch bei Hochwertigen superteuren Weinen zu finden ist. Das hat wohl damit zu tun, dass das „winemaking“ auch immer mehr dem schnellschnell und ratzfatz der heutigen Zeit Tribut zollen muß und dem Wein kaum mehr Zeit zur reifung auf der Hefe bleibt.

Mein Fazit, gut produziert, schmeckt mir, würde ich sehr gerne wieder trinken. Wer den Wein ebenfalls bestellen mag findet ihn hier unter folgendem Link: http://www.weinhalle.de/vinho-verde-muros-antigos-9180.html

Spannend finde ich auch die Rebsorte, Wikipedia schreibt über den Alvarihno unter Anderem:

In Spanien ist Albariño die herausragende Rebsorte des Anbaugebietes Rías Baixas in Galicien. Auf Grund der hohen Feuchtigkeit der Region wird die Traube dort ausschließlich pergolaartig auf rund 1,50–2 m hohen Strukturen, die meist von Granitpfeilern gestützt werden, angebaut.
Albariño heißt übersetzt „die kleine Weiße vom Rhein“, und es wurde lange vermutet, die Rebsorte sei mit Riesling verwandt. Der Legende nach wurde sie zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert von Mönchen aus Deutschland oder Frankreich über den Jakobsweg nach Galicien gebracht. Neueren Erkenntnissen zufolge scheint Albariño aber eine Verwandte der Sorten Sauvignon Blanc, Pinot Blanc oder aber des Petit Manseng zu sein. Eine definitive Klärung des Sachverhalts steht jedoch noch aus (Stand 2005). Eine DNA Analyse zeigte eine nähere Verwandtschaft zur portugiesischen Rebsorte Malvasia Fina. Alvarinho ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.
Der Albariño wird meist jung getrunken, besitzt eine feine Säure und passt sehr gut zu Fisch und zu Meeresfrüchten.

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